Šarenka – Oncorhynchus mykiss

Die Regenbogenforelle ähnelt in Kopf und Körperbau der Bachforelle. Ausgewachsene Männchen ähneln mit ihrem nach oben gebogenen Unterkiefer auch anderen Forellenmännchen. Die Körperfarbe passt sich bis zu einem gewissen Grad der Umgebung an; sie kann dunkler oder sehr hell sein. Der Rücken ist dunkler, grau bis bräunlich-grün, die Flanken sind heller und der Bauch hellgrau bis weißlich. Ein roter Streifen verläuft entlang der Flanke vom Kopf bis zur Schwanzflosse und schimmert während des Laichens wunderschön – daher der Name „Regenbogenforelle“. Sie hat winzige schwarze Punkte, die über ihren ganzen Körper und alle Flossen verteilt sind. Die Regenbogenforelle erreicht die Geschlechtsreife mit 2–3 Jahren. In ihrer Heimat wandert sie zum Laichen vom Meer ins Süßwasser oder verbringt ihr gesamtes Leben im Süßwasser. In Slowenien hingegen, wo sie sich natürlich fortpflanzt, bleibt sie ihr ganzes Leben lang dort und wandert nicht ab. In der Natur laicht die Regenbogenforelle von Februar bis April, in Fischzuchten bereits im Dezember oder sogar früher (Oktober). Das Weibchen legt 1600–2000 Eier pro Kilogramm Körpergewicht. Die Eier sind groß und messen etwa 4,5 mm im Durchmesser. Die Regenbogenforelle ernährt sich wie andere Forellenarten, d. h. von kleinen Wasserwirbellosen, Insekten und größeren und kleineren Fischen. In ihrer natürlichen Heimat lebt sie in Schwärmen in größeren Becken und tieferen Bereichen von Gewässern. In unserem Land bewohnt sie dieselben Gewässer wie die Bachforelle, verträgt aber höhere Temperaturen und ist keine einheimische Art.

Verbreitung:
Die Regenbogenforelle stammt ursprünglich aus Nordamerika. Sie lebt in Flüssen, die in den Pazifik münden. Seit ihrer Ansiedlung in Europa, wohin sie 1880 von Kalifornien aus gelangte, hat sie sich in allen europäischen Gewässern verbreitet. Sie ist in fast allen slowenischen Gewässern verbreitet, wohin sie 1890 eingeführt wurde. Ihr Bestand wird durch regelmäßige Besatzmaßnahmen von Anglern für die Sportfischerei künstlich erhalten. Sie vermehrt sich auch in vielen Gewässern, in denen Angler sie einsetzen. Bisher stellt sie nirgendwo eine Gefahr oder Konkurrenz für andere Fische dar.

Wirtschaft:
Aufgrund ihres schnellen Wachstums wird sie in Fischzuchtbetrieben in ganz Slowenien gezüchtet, sowohl für die Sportfischerei als auch für den menschlichen Verzehr. Unter allen Forellenarten ist sie die wirtschaftlich bedeutendste in unserem Land. Sie ist vor allem deshalb interessant für die Sportfischerei, weil sie sehr gefräßig ist, zu jeder Tageszeit beißt und nicht wählerisch beim Köder ist.

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